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Persönlich

Willkommen auf meiner Website!

Sie finden eine Reihe von Notizen über mich und meine Arbeit, aber auch und vor allem über das Europaparlament und dessen Arbeitsweisen – das schließt außer Brüssel auch Straßburg ein. Die Site ist zum Teil ein hoffentlich nützliches Nachschlagewerk und macht klar, wie die EU, Europa und Teile der Welt zusammenhängen.

Bitte schreiben Sie uns, wenn Sie Anmerkungen haben, besonders, wenn es um Hamburg geht. Die Hansestadt ist meine Wahlregion, und ihr bin ich vor allem verbunden.

Herzlichst Ihr

Biografie

Vural Öger wurde 1942 in Ankara geboren und wuchs in Istanbul auf. Seit 1960 lebt Vural Öger in Deutschland. 1990 bekam er die deutsche Staatsbürgerschaft.  

Aktivitäten

  • Vorsitzender des Kuratoriums der Deutsch-Türkischen Stiftung DTS
  • Beirat der Hanse Merkur Versicherungsgruppe - Integrationsbeirat der Freien und Hansestadt Hamburg
  • seit 2004 Beirat im Goethe-Institut  

Persönlich

Oft werde ich nach meinen persönlichen Vorlieben gefragt - das ist vor allem Lesen. Überhaupt sind Bücher etwas Wunderbares. Zola hat gesagt, der Roman sei die Welt gesehen durch ein Temperament.  

Ende der Todesparade

Nach Duisburg alle Fragen offen

Mit dem 24. Juli 2001 ist das Ende des größten Musikfestes der Welt, der Love Parade, auf entsetzliche Weise besiegelt worden. Die Bilanz von mangelhafter Organisation und krudem provinziellem Ehrgeiz läuft auf 21 Tote und über 500 Verletzte hinaus, ein Schandfleck auf dem Namen der Ruhrstadt Duisburg.


... nur noch entkommen ...

In einer unglaublich stümperhaften Pressekonferenz sollten die Verantwortlichen erklären, wie es dazu kam, dass Menschen im Zugangstunnel zum Gelände für die Love Parade erstickten oder zu Tode getrampelt wurden. Sie konnten und wollten es nicht. Es ging um ein weitgehend eingezäuntes Gelände, das sicherlich nicht die weit über eine Million große Menge fassen konnte. Duisburgs Bürgermeister Sauerland, der Veranstalter Schaller, der Chef des Krisenstabs – sie alle behaupteten aber, es seien nur knapp über 100 000 gekommen, und die hätten mehr als ausreichend Platz gehabt. Eine unverschämte Unwahrheit!

Schon als der mediokre Fernsehkomiker Oliver Pocher die Einleitung zum großen Fest moderiert hatte, war keinerlei Einsicht in das Risiko zu spüren, das dann zur Tragödie wurde. Jetzt hat die Polizei die Planungsakten zur Techno-Party beschlagnahmt, es gibt Strafanzeigen, die Staatsanwaltschaft ermittelt. Unterscheiden muss man zwischen moralischer und juristischer Verantwortlichkeit.

"Wenn Sie jetzt hören, was wohl die Ursachen sind, dann lag es nicht am Sicherheitskonzept, das nicht gegriffen hat, sondern wahrscheinlich an individuellen Schwächen", sagte Sauerland. Wahrscheinlich? Angetrunkene Raver, Rabauken waren offenbar gemeint. Das untaugliche Konzept hatte auch einen Urheber namens Schreckenberg, der sich Panikforscher nennt und forsch genug war, während die Katastrophe noch lief, im WDR zu behaupten, der Tunnel sei groß genug gewesen, sein Sicherheitskonzept sei tadellos gewesen, doch "es gibt immer Menschen, die sich nicht an die Spielregeln halten" - Zynismus pur.

Auch wenn die Ermittlungen erst anlaufen: Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) teilte mit, dass die Sicherheitskräfte von vornherein massive Vorbehalte hatten. Das Gelände der Love Parade sei viel zu klein gewesen. Die Menschen seien "Opfer materieller Interessen" geworden.

Das "Sicherheitskonzept" Duisburgs verdiente seinen Namen nicht. Die politische Verantwortung trifft in jedem Fall den Bürgermeister. Jetzt versuchte er mit seinen Kollegen, die Öffentlichkeit irrezuführen. Das wird ihm nicht gelingen. In Duisburg ist die Handschrift des vielfachen Todes deutlicher als alles. [Hans Kirchmann]

Die Zahl der Todesopfer nach der Massenpanik bei der Duisburger Love Parade hat sich auf 21 erhöht. In der Nacht zum Mittwoch sei eine 25 Jahre alte Frau aus Heiligenhaus bei Essen im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen, sagte der Duisburger Staatsanwalt Rolf Haverkamp. Die Todesursache werde derzeit noch untersucht. Damit hat die Massenpanik inzwischen 13 Frauen und acht Männer das Leben gekostet. Über 500 Menschen wurden verletzt. (dpa/apn)

 
Meldungen
EU rückt näher
Die Europäische Union hat grünes Licht für eine weitere Annäherung der Türkei gegeben. In Brüssel stimmten die 27 Mitglieder für die Öffnung eines Beitrittskapitels. Ankara kann nun Verhandlungen über den Bereich Lebensmittelsicherheit beginnen. Damit sind von den 35 Kapiteln, deren Abschluss Voraussetzung für die Mitgliedschaft sind, 13 geöffnet. Sie können jeweils nur mit Zustimmung aller 27 EU-Regierungen geöffnet und geschlossen werden. Bisher hat Ankara allerdings nur ein einziges schließen können, was vor allem auf Blockaden Zyperns zurückgeht. "Die Türkei fühlt sich dem Beitrittsprozess verpflichtet", sagte Außenminister Ahmet Davutoglu. "Wir können es schaffen, wenn es keine politischen Probleme gibt."

 
NRW-Polizisten wollen türkische Hilfe
"So geht es nicht weiter", sagen Polizeigewerkschafter in Nordrhein-Westfalen. Konflikte mit Migranten wollen sie künftig mit Hilfe türkischer Kollegen lösen. Bei mindestens einem Regierungsmitglied hoffen sie dabei auf Unterstützung.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft will türkische Polizisten in sogenannte Problemviertel in Nordrhein- Westfalen schicken. Sie sollten sich um türkischstämmige Jugendliche kümmern. "So geht es nicht weiter", sagte der Landesvorsitzende der Gewerkschaft, Erich Rettinghaus. "Vielleicht ist das ein probates Mittel. Man sollte es ausprobieren." Die Türken sollten in ihrer eigenen Uniformen gemeinsam mit NRW-Kollegen auf Streife gehen.
Als Vorbild nannte er deutsch-niederländische Polizeistreifen.

Verständigung und Integration dürften nicht an der EU-Grenze scheitern.

 
Die Türkei im aktuellen Blickfeld
PKK-Kämpfer töten weiter
Kämpfer der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK haben im türkischen Grenzgebiet zum Irak wieder angegriffen und mindestens sechs Soldaten getötet.

Die Bewaffneten attackierten einen abgelegenen Militärposten nahe Kavusak in der Provinz Hakkari. Bei dem Feuergefecht wurden 17 weitere Soldaten verletzt.

Die Armee schickte Kampfhubschrauber und Verstärkung, um die Angreifer zu verfolgen.

 
Ankara plant Spezialarmee
Die kurdischen PKK-Rebellen setzen der türkischen Regierung zu - militärisch wie politisch: Fast täglich verübt die PKK Angriffe auf Stellungen der Armee. Erst am Dienstag starben dabei wieder sechs Soldaten. Aus dieser Position heraus bot PKK-Chef Murat Karayilan an, die Waffen niederzulegen.

Die Regierung war kurz zuvor ihrerseits in die Offensive gegangen, denn die Bilder von weinenden Müttern, die sich an die mit Fahnen bedeckten Särge klammern, dringen tief ins öffentliche Bewusstsein.

 
Summe der Putsch-Pläne
Ein türkisches Gericht hat einem Medienbericht zufolge 196 Menschen wegen Putsch-Plänen angeklagt.

Unter ihnen seien auch ehemals hochrangige Militärs wie der frühere Befehlshaber der Luftwaffe, Ibrahim Firtina, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anatolien. In der Klageschrift der Istanbuler Staatsanwälte würden bis zu 20 Jahre Haft für die Beschuldigten gefordert. Ein Termin für die Verhandlung sei bislang noch nicht angesetzt.

 

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