Verbitterter Erdogan übt Kritik
Auf einem internationalen Demokratiekongress verlor der türkisch Regierungschef Erdogan kritische Worte über Versuche, die Regierung in Ankara mit falschen Fakten zu kritisieren oder gar zu stürzen. Der Premierminister sagte, die Türkei unterlaufe einen tiefgreifenden Reformprozess, doch die Öffentlichkeit könne sich nur schwer von veralteten Kontroversen trennen.
Seit rund einhundert Jahren bereits werde der Säkularismus in Verbindung mit ziviler Diktatur gebracht, vorgebracht von immer denselben Leuten. Da werde von bürgerlicher Diktatur oder von Einparteienherrschaft geredet, und nichts davon treffe die Wirklichkeit. Die Einparteienherrschaft habe es unter der CHP einmal gegeben.
Die Kritiker verleugneten jedoch, dass die Türkei heute wachse, sich nach vorn bewege und sich in einer Phase der Evolution befinde. Die Kritiker sollten sich schämen, und er werde diese Lügen nicht länger akzeptieren. Er und seine Partei seien für den Fortschritt verantwortlich. Die Kritik gälte auch einem Teil der Medien. Alle redeten jetzt unentwegt über Demokratie, doch Ankara erhalten keine Hilfe, wenn es um eine demokratisches Verhältnis zu den Minderheiten ginge oder um die Demokratisierung der Verfassung.
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Vural, Öger, Oeger, Europa, Parlament, Abgeordneter, Brüssel, Straßburg, Hamburg, Tuerkei, Türkei, Istanbul, Ankara, Wirtschaft, Politik, BWU, Kirchmann, Berater,Wiesener