PKK-Kämpfer töten weiter
Kämpfer der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK haben im türkischen Grenzgebiet zum Irak wieder angegriffen und mindestens sechs Soldaten getötet.
Die Bewaffneten attackierten einen abgelegenen Militärposten nahe Kavusak in der Provinz Hakkari. Bei dem Feuergefecht wurden 17 weitere Soldaten verletzt.
Die Armee schickte Kampfhubschrauber und Verstärkung, um die Angreifer zu verfolgen.
Der Militärposten liegt einige Kilometer vor der Grenze zum Irak. Die türkische Armee verstärkt derzeit die Grenze zum Nachbarland. Um 150 neue Militärposten zu errichten und bestehende Stellungen auszubauen, sind mehrere tausend Mann im Einsatz.
Die PKK unterhält in der Autonomieregion der Kurden im Nordirak mehrere Lager, von denen aus sie immer wieder zu Angriffen gegen die Türkei ausrückt.
Die PKK wird auch von den USA und in der EU als Terrorgruppe eingestuft. Kurdische Organisationen beklagen eine systematische Diskriminierung ihrer Volksgruppe durch den türkischen Staat. Im Kurden-Konflikt sind in der Türkei in den vergangenen 25 Jahren inzwischen mehr als 42 000 Menschen getötet worden.
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Vural, Öger, Oeger, Europa, Parlament, Abgeordneter, Brüssel, Straßburg, Hamburg, Tuerkei, Türkei, Istanbul, Ankara, Wirtschaft, Politik, BWU, Kirchmann, Berater,Wiesener